Mentoren-Programm

In ihrer Funktion als neue Stationsleiter an der Charité sehen sich viele angehende Führungskräfte mit Aufgaben konfrontiert, mit denen sie in ihrer bisherigen beruflichen Laufbahn wenig oder noch gar nicht in Berührung kamen. Dazu gehören Themen wie Mitarbeitergespräche, Konfliktmanagement und insbesondere der Rollenwechsel vom Kollegen zum Vorgesetzten.

Um die angehenden Führungskräfte der Pflege zu fördern, hat der Freundeskreis das Mentoren-Programm ins Leben gerufen. Im Rahmen einer einjährigen Laufzeit durchlaufen die Teilnehmer eine Kombination von Workshops, individuellem Coaching und Kamingesprächen mit Führungskräften, die sie auf die Herausforderungen ihrer neuen Tätigkeit vorbereiten sollen.

Foto: splendid-akademie

Sommer-Camp

Die Sommerferien stellen viele in der Charité beschäftigten Eltern vor eine große Herausforderung: die Betreuung der Kinder. Insbesondere Kita- und Hortferien sowie die Arbeit im Schichtdienst erschweren den Beschäftigten die Suche nach einer adäquaten Kinderbetreuung.

Aus diesem Grund initiierte der Freundeskreis, zusammen mit dem Familienbüro der Charité, 2015 das „Sommer-Camp der Charité“, das seitdem zu einer festen Größe geworden ist. Es trägt maßgeblich zu einer verbesserten Vereinbarkeit von Beruf und Familie bei, leistet medizinische Bildungssarbeit und fördert die Vernetzung der Charité-Mitarbeiter.

Die Ferienbetreuung findet während der gesamten Sommerferien an den Charité Campis Mitte, Virchow-Klinikum und Benjamin Franklin statt. Ein einwöchiges Ferienlager mit Rundumbetreuung entlastet insbesondere die Beschäftigten, die im Schichtdienst arbeiten. Die Kinder werden dabei nicht nur professionell von qualifizierten Pädagogen und Erziehern betreut, sondern haben gleichzeitig die Möglichkeit, bei spannenden und lehrreichen Workshops zu den Themen Medizin und Gesundheit die Arbeitsinhalte und -orte ihrer Eltern kennenzulernen.

Foto: Simone Baar

Patienten-Awards

Mit den Patienten-Awards zeichnen wir jährlich Stationen aus,
die von den dort Behandelten besonders gut bewertet wurden. Diese Preise sind eine Anerkennung für die außerordentlichen pflegerischen Leistungen, die an der Charité tagtäglich erbracht werden.

Mit den Awards werden Stationen ausgezeichnet, die bei der Messung der Patientenzufriedenheit durch das Qualitätsmanagement der Charité innerhalb eines Jahres besonders herausragende Bewertungen erreicht haben. Deren Basis sind anonymisierte Fragebögen, die jährlich von rund 40.000 Behandelten ausgefüllt werden.

Die Patienten-Awards werden in den Kategorien Konservatives Fach, Operatives Fach und Stärkste Verbesserung verliehen. Die ersten Preisträger wurden im Rahmen des Neujahrsempfangs in der Charité im Januar 2015 ausgezeichnet.

Foto: Dirk Lässig

Patientenfürsorge

Wir finden, dass Ausgang und Zielpunkt einer jeden Behandlung die Erhaltung der Lebensqualität von Patienten ist. Und auch den Beschäftigten der Charité ist es ein großes Anliegen ihren Patienten eine optimale und ganzheitliche Krankenversorgung zu bieten.

Daher fördern wir Programme, die anhand von Beratungsgesprächen für Patienten und deren Angehörige auf die jeweiligen Behandlungen vorbereiten, während des Krankenhausaufenthalts helfend zur Seite stehen und im Anschluss an die Behandlung bei der Krankheitsverarbeitung und dem Heilungsprozess unterstützen.

1.     Ehrenamtlicher Besuchsdienst

2.     Coffee, Cake and CI – Informationsveranstaltung für Hörgeschädigte und deren Angehörige

3.     Elterncafé für Angehörige von Patienten der pädiatrischen Neurologie

Foto: Cathrin Höhn

GeDenkOrt.Charité

Deutschland und insbesondere Berlin haben die deutsche Vergangenheit in Form vieler Denkmäler gewürdigt. Bemerkenswert ist, dass von Seiten der Wissenschaft nur einzelne Institute (z. B. Max Plank Gesellschaft, Robert Koch Institut) ihre Vergangenheit systematisch aufgearbeitet haben. An der Charité existierte bislang kein sichtbarer, zentraler Ort des Gedenkens; und trotz einiger Ansätze blieb bislang auch die historisch- wissenschaftliche Aufarbeitung der NS-Zeit Stückwerk.

Mit dem Projekt „GeDenkOrt.Charité“ beschreitet die Berliner Universitätsmedizin den Weg zu einer öffentlich wahrnehmbaren Haltung zur eigenen Geschichte in der NS-Zeit.

Dank finanzieller Unterstützung des Freundeskreises entstand mit der Ausstellung „Wissenschaft in Verantwortung“ ein sichtbarer und für jedermann zugänglicher Ort des Gedenkens, der an die Opfer erinnern, über die Täter informieren und eine dauerhafte Auseinandersetzung über die Verantwortung der medizinischen Wissenschaft in der Gegenwart etablieren soll.

GEDENKORT.CHARITÉ
Foto: Charles Yunck